Wir haben bereits das nationale Patent für die Peritoneofiltration und der Internationale beantragt.
Der medizinische Gerät produziert Portalehypertension und Aszites welche wird durch die Harnblase eliminiert. Diese Technik ist verwendet für Patienten mit chronischer renale Insuffizienz und mithilfe dieses medizinischen Geräts werden die Hämodialyse und die Peritonealdialyse ersetzt.
Das medizinische Gerät beinhaltet:
1) Mikrocomputer unter die Haut implantierbar ( ähnlich Pacemaker ) .
2) Zweilumige Katheter welche kreuzt die suprahepatische Venen bis zum Vena Portae wo die Aszites gebildet wird (artifizielle Urin).
3) Drossel Gerät in Harnblasenwand ( Vesica urinaria) ,welche durch remote control erlauben wird das sich die Harnblase fühlt mit artifizielle Urin in erwünschte Zeiten.
Vorteile :
- diese neue Technik ist in der Lage, die riesigen Umsatz Aufwendungen zu minimieren, Kosten unter 10% von jetzigen Ausgaben.
-alles ist intrakorporal , physiologischer als die anderen Methoden und ohne Risiko für die Patienten.
-es kann leicht verzichtet werden falls es notwendig empfunden wird.
- Das Lebensqualität der Patienten wird extrem hoch aufgrund des Verzichts auf Krankenhausaufenthalt.
1. Nachteile:
- Einsetzen der Geräte inklusive Training mit Dauer der circa 10 Tage.
- Zeitprobe des Gefäßes Resistenz.
- Möglich das die Hersteller der Dialysegeräte diese Methode es nicht so sehr schätzen aufgrund des niedriges Herstellungspreises, trotzdem muss man es beachten aufgrund dieses niedriges Herstellungskosten und Effizienz es.
- der Hersteller kann Zusatznahrung anbieten um seine Einkommen zu erhöhen.
Fazit: Die neue Methode der Peritoneofiltration ist physiologischer und erhöht die Lebensqualität des Patienten. Erniedrigt drastisch die Kosten.
Wir benötigen dringend:
Katheter Hersteller ähnlich wie es in die Hidrocefalia verwendet werden.
Drosselgeräte Hersteller für die Harnblase.
Juristische Beratung.
Die Wissenschaftliche Untersuchungen können in Rumänien von Herr Professor Ciocalteu und seine Team innerhalb der Universitätsklink Sfantul Ioan Bukarest , Klinik für Nephrologie und Dialyse oder in die deutsche Krankenhäuser ,zusammen mit den deutschen Partner und dessen Teams und die rumänischen Spezialisten, unter eine im Voraus geklärten Program, mit wissenschaftliche Verantwortung .
Unter die heutzutage 15 000 Dialyse Patienten in Rumänien, mit Kosten von circa 300 000 000 Euro, wir haben eine Freiwilligen Liste mit mehr als 200 Patienten die gern dieser Methode anwenden würden.
Hochachtungsvoll ,
wir erwarten Ihre Angebote,
Unterschrift Prof. Univ. Dr. Ciocalteu Alexandru
E-Mail: Tamara_S2000@yahoo.de
Tel: 0040 78 44 3 44 13
Menschen, die an einer Nierenerkrankung leiden, sehen sich sowohl körperlichem als auch psychischem Stress gegenüber. Nicht nur, dass die Behandlung durch die Dialyse den Körper fordert und das Immunsystem schwächt, auch die seelischen Belastungen sind nicht zu unterschätzen. Daher arbeiten Wissenschaftler und Forscher auf Hochdruck, um den Patienten die nephrologische Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Unternehmen Dixion wurde im Jahre 2003 gegründet und führt seine geschäftlichen Geschicke von Düsseldorf aus. In Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und der Wirtschaft ist es dem Unternehmen gelungen, zahlreiche medizinische Geräte zu entwickeln und zu vertreiben, die Patienten bei der Heilung unterstützen können. Dabei arbeitet das Unternehmen fachrichtungsübergreifend. Vor allem auf dem Gebiet der Nierenheilkunde konnte die Firma bereits verschiedene Geräte auf den Markt bringen, die die Dialysebehandlung etwas erträglicher für die Patienten gestalten konnten. Weitere Fachrichtungen der Medizin werden ebenfalls vom Düsseldorfer Unternehmen mit medizinischen Geräten ausgestattet, die neusten Standards entsprechen, darunter zum Beispiel die Chirurgie.
Dem Körper Vitalität schenken
Da ein Nierenleiden sowohl seelisch als auch körperlich anstrengend für den Patienten ist, braucht er zur ständigen Behandlung einen Ausgleich. Dieser kann er beispielsweise im Vital Oase Studio finden. Dabei handelt es sich um eine physiotherapeutische Praxis, die in Hannover ansässig ist. Dort erwarten den leidgeplagten Patienten ausgebildete und fachlich versierte Physiotherapeuten, die mit den verschiedensten Behandlungsmaßnahmen weiterhelfen können. Bei der Krankengymnastik können zum Beispiel bei einem Nierenpatienten die in Mitleidenschaft gezogenen Knochen gestärkt und trainiert werden. Des Weiteren wird ein umfassendes Spektrum an Wellnessanwendungen und Massagen angeboten. Bei diesen werden nicht nur Verspannungen in Muskeln und Gelenken gelöst. Auch das seelische Wohlbefinden kann durch eine individuelle Massage Verbesserung erfahren. Auch wenn entspannende Anwendungen das Nierenleiden nicht besiegen können, sind sie jedoch eine Hilfe für den Patienten. Dieser kann zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken, um die weitere Behandlung seines Leidens besser durchzustehen.
Grundsätzlich ist unser Körper ein eigenes System, welches natürlich auch durch unterschiedliche Krankheiten belastet werden kann. Diese Belastung bezieht sich nicht immer nur auf einen Bereich des Körpers, sondern kann auch nachhaltig negativen Einfluss auf die Funktionen unterschiedlicher Organe haben. Dies bezieht sich auch auf die Mandelentzündung, von der man letztendlich oft hört, da jeder sie praktisch durch eine bakterielle Infektion bekommen kann. Bei einer Mandelentzündung entscheidet man grundsätzlich zwischen einer akuten und einer chronische Mandelentzündung unterscheidet – wobei das eine irgendwann in das andere übergehen kann.
Es ist grundsätzlich darauf zu achten, dass aus einer akuten Mandelentzündung keine chronische wird. Dies geschieht dann, wenn die Krankheit länger Bestand hat und sich durch diese andauernde Erkrankung Stoffwechselprodukte der Bakterien und die abgestorbenen Zellen im Mandelgewebe ablagern. Durch diesen Vorgang wird die Entzündung weiterhin fortbestehen, was letztendlich dazu führt, dass das Gewebe vernarbt und zerklüftet ist und damit einen optimalen Nährboden für neue Entzündungen bietet. Dies wiederrum kann zu Folgeerkrankungen führen, da die Infektionsherde, die immer wieder aufs Neue entstehen, sich auch an anderen Stellen bilden und somit den Körper belasten. Das Immunsystem kann diese Infektionen irgendwann nicht mehr abwehren. Dies gefährdet vor allem Nieren, Herz und Gelenke.
Ebenso problematisch ist es, wenn durch die Infektion eine Eitersammlung im umgebenden Gewebe entsteht, was man im medizinischen Bereich Peritonsillarabzess nennt. Die Keime dieser Entzündung können in die Blutbahn gelangen und auf diese Weise Schaden in den Organen und somit auch den Nieren anrichten. Gerade Menschen, die beispielsweise unter Nierenerkrankungen leiden, sollten daher eine Mandelentzündung auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Es ist in einem solchen Fall grundsätzlich notwendig, einen Facharzt aufzusuchen. So erhält man beispielsweise weitere Informationen zu dieser Erkrankung und den Problemen, die damit verbunden sind, durch die HNO Praxis Berlin, wo eine Mandelentzündung sicher behandelt werden kann.
Er war ein vielseitig begabter und interessierter Mensch. Gern hätte Joseph E. Murray zehn Leben gehabt, um als Astronom, Physiologe, Journalist im Bereich Geographie, Pianist oder Embryologe zu arbeiten. Doch zumindest in einem Bereich im Dienst der Menschheit war er ein Pionier. Er war der erste Chirurg, dem eine Organtransplantation gelang. Und für diese Pionierarbeit erhielt er 1990 den Nobelpreis für Medizin. Er war der erste Arzt, dem in den Weihnachtstagen des Jahres 1954 die erste Nierentransplantation gelang – ein Durchbruch, von dem heute noch viele Millionen Menschen profitieren, ohne zu wissen, wem sie diesen zu verdanken haben. Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, den Retter vieler Menschenleben einmal vorzustellen und sie darüber informieren, wie sich die erste Nierentransplantation überhaupt gestaltet hat.
Bei dieser Operation erhielt der 23jährige Richard Herrick eine Lebendspende seines Zwillingsbruders Ronald. Richard Herrick lebte nach der erfolgreichen Nierentransplantation weitere acht Jahre, bevor er an einem Herzleiden und einer Lungenentzündung verstarb. In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gelang Joseph E. Murray eine weitere Lebendspende einer Niere, die an einem Schwesternpaar durchgeführt wurde. Diese Operation führte der erfahrene Gewebespezialist im Jahr 1956 durch. Ab 1962 war es möglich die Abwehrreaktion der Organempfänger wesentlich besser in den Griff zu bekommen, so dass sich der Empfänger- und Spenderkreis für Organtransplantationen erweiterte. Dadurch gelang ein weiterer großer Schritt, der zur Rettung vieler Menschenleben beigetragen hat und noch heute beiträgt.
Die erste Nierentransplantation, die Joseph E. Murray durchführte, war ein mutiger Schritt, denn zu jener Zeit war die Möglichkeit Organe zu transplantieren strittig – wenn nicht sogar umstritten. Viele glaubten sogar, dass dieses Vorgehen unmöglich sein. Insgesamt 15 misslungene Versuche von Organtransplantationen waren in der wissenschaftlichen Welt bekannt geworden und auch ethische Gesichtspunkte spielten natürlich bereits in den fünfziger Jahren in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion eine große Rolle. Der Pionier der Transplantationschirurgie Joseph E. Murray verstarb am Montag dem 26. November 2012 im Alter von 93 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Doch es gibt viele Menschen, die ihm auch nach seinem Tode für sein Engagement und seinen Mut und natürlich für das, was er für nierenkranke Menschen erreicht hat dankbar sein können. Danke Joseph E. Murray.
Insbesondere Diabetes gehört zu den häufigsten Ursachen für verschiedene Nierenerkrankungen und so ist es gerade für Diabetiker notwendig, sich umfassend darüber zu informieren. Eine gute Möglichkeit alles zu erfahren, was es zum Thema Nierenerkrankungen bei Diabetes zu wissen gibt, bietet das Internetangebot des Programms für nationale Versorgungsleitlinien. Denn hier stehen diese Informationen ebenso zum Download bereit, wie auch die neue Leitlinie bezogen auf das Thema Nierenerkrankungen bei Diabetes. Der Download ist selbstverständlich gratis, so dass eine Information nichts weiter kostet, als ein paar Minuten Zeit.
Alle Informationen, die in dem Dokument enthalten sind und eingesehen werden können, entsprechen selbstverständlich dem aktuellen Wissensstand im Bereich Nierenerkrankungen bei Diabetes. Beteiligt haben sich bei der Erstellung der Richtlinie u. a. die kassenärztliche Vereinigung und Vertreter von Patientenverbänden, etc. Diabetiker können davon ausgehen, dass alle Verfasser der neuen Richtlinie darauf geachtet haben, dass die enthaltenen Beschreibungen von medizinischen Verfahren so verfasst sind, dass sie durch den Leser als leicht verständlich wahrgenommen werden können. Daher eignen sie sich ebenfalls für Patienten, bei denen Diabetes erst diagnostiziert wurde und die sich in diesem Bereich noch nicht auskennen. So können sich alle Patienten vorab umfassend informieren.
Diabetespatienten, die bereits lange Zeit schon unter dieser Erkrankung leiden, können mit Hilfe der neuen Richtlinie ihren Wissensstand bezogen auf ihre Erkrankung aktualisieren. Das Dokument enthält weiterhin auch aktuelle Adressen von Beratungsstellen, die gerne bereit sind, Fragen von Patienten zu beantworten und auf Probleme eingehen, die im Rahmen dieser Erkrankung entstehen. Ebenso wichtig ist auch, dass die aktuelle Leitlinie für Nierenerkrankungen bei Diabetes alle Informationen darüber enthält, wie sich Diabetiker vor den Schäden durch Diabetes zu schützen, die durch die Erkrankung an den Nieren entstehen können.
Dies ist wichtig, denn bedenkt an, dass in der Bundesrepublik Deutschland alleine 6 Millionen erwachsene Menschen an Diabetes erkrankt sind und auch immer mehr Kinder und Jugendliche als betroffen gelten, so ist es mehr als notwendig, Klarheit zu schaffen und dazu beizutragen, dass durch die Aufklärung weitere Schäden verhindert werden können. Denn dies kann Lebensqualität und natürlich auch Leben retten.
Gerade für Menschen, die unter einer Nierenerkrankung leiden ist es insbesondere wichtig, dass darauf geachtet wird, dass keine Mangelerscheinungen entstehen. Dies bezieht sich vor allem auf Eisen, da es sich hierbei um einen sehr wichtigen Bestandteil des Blutes handelt. Das Eisen im Blut bindet den Sauerstoff, der von den Organen und deren Tätigkeit im Körper benötigt wird. Der Vorgang bei gesunden Menschen erfolgt über den Darm, über den das Eisen in das Blut gelangt und an die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die es dann sicher in alle Organe transportieren.
Bei Menschen mit Nierenerkrankungen ist dieser natürliche Vorgang nicht gegeben. Das Eisen kann nicht mehr in ausreichender Menge über den Darm ins Blut und damit in die Organe gelangen, was zu Mangelerscheinungen führt. Der Grund dafür liegt darin, dass die Nieren eines Patienten mit chronischen Nierenproblemen das Blut nicht mehr ausreichend von Schadstoffen befreien können, was gleichzeitig auch die Lebensdauer der roten Blutkörperchen verkürzt, so dass keine vollständige Versorgung der Organe mehr möglich ist. Dadurch entsteht ein Blut- und Sauerstoffmangel.
Dies ist eine Möglichkeit, warum Patienten mit Nierenerkrankungen an Eisenmangel leiden können. Eine weitere ergibt sich dadurch, dass die meisten der Nierenpatienten regelmäßig ihrer Dialysepflicht nachkommen müssen. Durch diese verstärken sich ebenfalls die Blutarmut im Körper und damit auch der Eisenmangel. Es ist daher insbesondere wichtig, dass der Patient regelmäßig auf Mangelerscheinungen untersucht wird, so dass man diesem Problem entgegenwirken kann. Denn bei Mangelerscheinungen ist eine schnelle Behandlung zwingend erforderlich, da diese Mangelerscheinung das Leben des Nierenpatienten durchaus gefährden kann. Daher sollten Patienten auch immer darauf achten, dass sie alle entsprechenden Vorsorgetermine einhalten, so dass ein solches Problem rechtzeitig erkannt und behandelt wird.
Zu beachten ist generell, dass gerade Eisenmangel bei Patienten, die unter Nierenerkrankungen leiden, erst sehr spät erkannt wird. Vor allem dann nicht, wenn die regelmäßigen Untersuchungen fehlen oder Termine vom Patienten nicht eingehalten werden. Hierbei entsteht die Gefahr, dass keine schnelle und erforderliche Behandlung vorgenommen werden kann, was durchaus Schaden im Körper einrichten kann, der nur schwer zu beheben ist. Daher sollten Patienten zwingend darauf achten, dass entsprechende Tests in regelmäßigen, sinnvollen Abständen erfolgen.
Im Rahmen der in San Diego Jahreskonferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Nierenheilkunde, die in San Diego stattfand, erhielt der Freiburger Arzt Prof. Dr. Tobias Huber, Nephrologe am Universitätsklinikum Freiburg, den Young Investigator Award 2012 und damit einen der weltweit renommiertesten Preise im Bereich der Nierenheilkunde. Als einer der bedeutendsten Auszeichnungen, die Nierenforscher erhalten können, wird dieser Wissenschaftspreis einmal im Jahr an Nierenforscher unter 45 Jahren vergeben. Bisher jedoch nur einmalig ins Ausland und in diesem Jahr an Prof. Dr. Tobias Huber, der als geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Nephrologie und Allgemeinmedizin, tätig ist. Seit mehreren Jahren leitet Prof. Huber dort eine sehr erfolgreiche Forschergruppe. Diese befasst sich vor allem mit der Struktur und den Erkrankungen der Nierenfiltereinheiten.
Grundsätzlich bestehen die Nieren eines Menschen aus ca. 1 Million mikroskopisch winziger Filtereinheiten, die dafür Sorge tragen, dass im Blut gelöste Stoffe durch einen sehr komplexen und mehrschichtigen Filter gepresst werden. Diese Art von Filterprozess trägt Sorge dafür, dass die Ausscheidung von schädlichen Stoffwechselprodukten und Substanzen überhaupt erfolgen kann. Fortschreitende Erkrankungen, die sich auf dieses hochsensible Filtersystem der Nieren auswirken, sind die häufigsten Ursachen einer chronischen Niereninsuffizienz sowie auch Grund für die Dialyse bzw. die Dialysepflicht. Aufgrund der tatsächlich bahnbrechenden Beiträge zur Aufklärung der Struktur und Funktion des genannten Nierenfilters, die durch Prof. Huber und sein Team erarbeitet wurde, hat sich Prof. Huber den Young Investigator Award 2012 redlich verdient. Im Rahmen seiner Forschungen entwickelte der Freiburger Arzt teilweise vollkommen neue Techniken, – in deren Umsetzung es ihm beispielsweise gelang, menschliche Nierenmoleküle in sogenannte Modellorganismen wie z. B. die Fruchtfliege und den Fadenwurm einzubringen. Neue Erkenntnisse, die auf den Forschungen von Prof. Huber beruhen, sollen zu einem ganz neuen Verständnis von Nierenerkrankungen geführt haben. Der Wissenschaftler erhofft sich daher, dass diese Erkenntnisse zukünftig zu innovativen Therapieansätzen für Patienten mit Nierenerkrankungen führen.
Kommentiert wurde die Arbeit des Freiburger Arztes durch Prof. Dr. Gerd Walz, Ärztlicher Direktor der Freiburger Nephrologie und Mentor von Prof. Huber wie folgt: „Was Tobias Huber da mit seinem Team herausgefunden hat, hilft uns nicht nur verschiedene Krankheitsprozesse besser zu verstehen, sondern zeigt auch, warum wir mit zunehmendem Alter immer mehr Nierenfunktion verlieren. Es war wirklich sehr beeindruckend, wie Tobas Huber mit seinen Arbeiten 14.000 Nephrologen aus aller Welt in San Diego begeistern konnte – für viele waren die vorgestellten Ergebnisse das Highlight der diesjährigen Jahrestagung“.
Amalgam wird seit ungefähr 180 Jahren zur Herstellung von Zahnfüllungen verwendet. Die praktische Legierung enthält verschiedene Metalle darunter Silber und das Schwermetall Quecksilber. Amalgam ist leicht formbar, günstig und härtet schnell aus. Dass Quecksilber, das wie erwähnt auch in Amalgam enthalten ist, giftig ist, ist unumstritten. Umstritten ist jedoch, ob Quecksilber aus Amalgamfüllungen entweicht und über den Speichelfluss und damit über die Verdauung im Körper verbreitet wird oder nicht. Vieles spricht dafür, dass Quecksilber tatsächlich aus den Füllungen entweicht. So wurden bei Autopsien an Menschen, die eine oder sogar mehrere Zahnfüllungen hatten, in verschiedenen Organen, z. B. auch in den Nieren stark erhöhte Quecksilberwerte gemessen.
Wenn man bedenkt, dass die Nieren eine vielseitige Reinigungsfunktion haben, wundert es nicht, dass es auch zu starken Belastungen der Nieren kommen kann, wenn Quecksilber aus Zahnfüllungen freigesetzt wird. Vergiftungen führen bekanntlich im Bereich der Nieren zu Entzündungen der kleinen Nierengefäße. Das kann auch bei einer schleichenden Vergiftung durch Quecksilber aus Amalgamfüllungen geschehen. Ob eine Vergiftung der Nieren durch Amalgam bzw. Quecksilber verursacht wurde, kann eine Nierenbiopsie klären, die fachkundig vorgenommen kaum noch das Risiko von Blutungen birgt. Wenn eine solche Vergiftung vorliegt, müssen nicht nur die Amalgamfüllungen entfernt werden, eine Ausweitung des Schwermetalls, das sich im Körper, u. a. in den Nieren, eingelagert hat, ist erforderlich.
Wichtig ist, dass man sich über gute Alternativen zu Amalgam informiert, denn häufig herrscht noch die Auffassung vor, dass nur alte Plomben aus Amalgam Quecksilber freisetzen. Man muss sich dann über Alternativmöglichkeiten für Amalgam umfassend erkundigen. Zahnärzte klären umfassend darüber auf, welche Möglichkeiten in diesem Bereich bestehen und bieten eine umfassende Beratung und kompetente Betreuung. So können alte Amalgamplomben ausgetauscht und gegen neue und unschädliche Plomben ausgetauscht werden, die die Gesundheit nicht schädigen.
m Bereich der Zahnmedizin und Zahnchirurgie hat sich im Laufe der Jahre vieles geändert. Die medizinisch-technischen Möglichkeiten sind insofern fortgeschritten, dass moderner Zahnersatz sich inzwischen kaum noch von echten Zähnen unterscheiden lässt. Die beste Möglichkeit, für Zahnersatz zu sorgen, bieten inzwischen die Zahnimplantate. Bei diesen handelt es sich im Grunde um künstliche Zahnwurzeln, die es ermöglichen, einen festsitzenden Zahnersatz zu gewährleisten, der den natürlich Zähnen in nichts nachsteht. Die Vorteile von Zahnimplantaten liegen daher auf der Hand und stetige Fortschritte in der modernen Zahnmedizin und Zahnchirurgie haben dafür gesorgt, dass die Risiken bei der Implantation weitestgehend gesunden sind.
grundsätzliche informieren über Zahnimplantate
Auch wenn im Grunde kaum noch Risiken bestehen, sollte man es sich nicht nehmen lassen, sich grundsätzlich über Zahnimplantate zu informieren und sich entsprechend beraten lassen. Denn ein minimiertes Risiko bedeutet grundsätzlich nicht, dass nicht das einen oder andere kleinere Risiko trotzdem gegeben ist. Menschen sollten diese gegebenen Risiken kennen und ebenso auch erfahren, was sie von Zahnimplantaten erwarten können, was diese auszeichnet, wann Zahnimplantate eine gute Behandlungsoption sind und welche Kosten damit verbunden sind. Eine Beratung bei einem kompetenten Zahnchirurgen kann darüber durchaus Aufschluss geben und ein Kostenvoranschlag klärt im Vorfeld darüber auf, mit welchen Kosten zu rechnen ist und inwiefern man eine Beteiligung der Krankenkasse erwarten kann, die leider aktuell eher niedrig ist.
Zahnimplantate eignen sich insbesondere immer dann als Behandlungsoption,
wenn es darum geht einen oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen oder wenn es darum geht einen zahnlosen Kiefer entsprechend neu zu bestücken. Sie verbessern die Lebensqualität auch im hohen Alter, da sie aus verschiedenen funktionellen, ästhetischen und phonetischen Aspekten betrachtet eine deutliche Verbesserung bieten als lose Prothesen, die nicht immer auch einen optimalen Sitz haben. Grundsätzlich hängt es von verschiedenen Faktoren ab, ob und wie Implantate umgesetzt werden, u. a. von der Anatomie und Struktur des Kieferknochens eines Patienten, so dass ein genauer Vorgang letztendlich nur durch Voruntersuchung und Beratung festgelegt werden kann.
Der Wilms-Tumor wird wissenschaftlich als Nephroblastom bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine Tumorerkrankung, die im Kindesalter – und zwar in der Regel im zweiten und dritten Lebensjahr auftritt. Dass sich diese Tumorart entwickeln kann, ist auf embryonales Nierengewebe zurückzuführen, dass normalerweise bis zur 36. Schwangerschaftswoche abgebaut wird. Die familiengenetischen Zusammenhänge, die dazu beitragen, dass bei den Patienten, die an einem Nephroblastom erkranken, das embryonale Nierengewebe nicht abgebaut wird und entartet, sind noch nicht bekannt. Geklärt ist jedoch, dass die beiden Wilms-Tumorgene WT-1 und WT-2 auf Chromosom 11p13 und Chromosom 11p15 mitverantwortlich für die Entstehung eines Wilms-Tumors sind.
Über den Chromosom Bereich 11p13 ist bekannt, dass er für die Entwicklung der Nieren und des Herzens bedeutsam ist. Von 10.00 lebend geborenen Kindern erkrankt eines im zweiten oder dritten Lebensjahr an einem Wilms-Tumor. Die Symptome des Tumors sind vor allem eine schmerzfreie Vergrößerung des Bauchumfangs, Bauchschmerzen, eine deutlich tastbare Raumforderung des Oberbauches. Nur bei 5 bis 10% der kleinen Patienten tritt Blut im Urin auf. Häufig wächst der Tumor zapfenförmig an den Nierenvenen entlang. Es handelt sich um weiches Tumorgewebe.
Der Tumor wird häufig erst entdeckt, wenn er bereits zwischen 500 und 1000 g wiegt. Meist wird der Tumor durch eine Kombination von operativer Entfernung und nachfolgender Chemo- oder Strahlentherapie behandelt. Metasasen treten meist in Lunge und Lymphknoten auf. Zur Behandlung gibt es Leitrichtlinien. Bei Leitrichtlinien gerechter Behandlung können 90% der Patienten dauerhaft geheilt werden. Behandlung und Behandlungserfolg hängen vom Stadium des Tumors ab. Daher ist es notwendig, dass man beginnende Symptome erkennt, überprüfen und entsprechend behandeln lässt.
Da diese Erkrankung aufgrund ihrer Seltenheit nur wenig bekannt ist, sollten Eltern sich grundsätzlich über diese Erkrankung informieren, um die möglichen Symptome und Folgen erkennen zu können. Eine rechtzeitig eingeleitete Behandlung bietet sehr gute Chancen der Heilung für kleine Patienten.
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